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Carsten Ruhnke wird mit dem Absolventenpreis 2020 der Erich-Gutenberg-Arbeitsgemeinschaft geehrt

Carsten Ruhnke wird mit dem Absolventenpreis 2020 der Erich-Gutenberg-Arbeitsgemeinschaft geehrt

Die wissenschaftliche Gesellschaft würdigt jedes Jahr eine Absolventin oder einen Absolventen eines wirtschaftswissenschaftlichen Studienganges, die eine qualitativ bemerkenswerte Abschlussarbeit zur Lösung von Entscheidungsproblemen in Unternehmungen geschrieben haben. Die Erich-Gutenberg-Arbeitsgemeinschaft ehrt damit ihren Namensgeber, der Generationen von BWL-Studenten durch sein dreibändiges Werk „Die Grundlagen der Betriebswirtschaft“ bekannt ist. Es ist der Verdienst Gutenbergs, dass die deutsche Betriebswirtschaftslehre heute als Wissenschaftsdisziplin anerkannt ist. Er gilt als Begründer einer der großen Denkschulen der BWL - dem produktivitätsorientierten Ansatz.

Carsten Ruhnke beeindruckte die Wissenschaftliche Kommission der Arbeitsgemeinschaft mit einer Arbeit, die die Einflussnahme von Kreditgebern bei Investitionsentscheidungen im Unternehmen untersucht und ihre Rolle als zusätzlicher Spieler mit eigenen Präferenzen analysiert. Sein Doktorvater, Professor Dr. Jens Robert Schöndube, 2006 selbst als Nachwuchswissenschaftler von der Arbeitsgemeinschaft für seine Dissertation zum Thema: „Nachverhandlungen und Informationsgehalt in langfristigen Anreizbeziehungen“ geehrt, betonte in seiner Laudatio die bemerkenswerte Expertise seines Doktoranden bei der Entwicklung eines spieltheoretischen Modells.

Der Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Professor Dr. Lars Petersen, hatte sichtlich Freude bei der Ehrung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Neben Urkunde, einem Kunstwerk mit dem Titel ‚Das Ziel erreichen‘ und einer Dotierung in Höhe von 500 €, soll vor allem der Aufnahmeantrag als Mitglied der Erich-Gutenberg-Arbeitsgemeinschaft eine Investition in die akademische Zukunft des Geehrten sein. Die Tatsache, dass nach Jens Robert Schöndube mit Carsten Ruhnke bereits die nächste Generation in den Startlöchern steht, kommentierte Lars Petersen mit den Worten: „Erich Gutenberg hätte sich gefreut.“

Published by Birgitt Baumann-Wohlfahrt