Institut
Profil

Profil

ZIELSETZUNG

Controlling dient der Steuerung und Koordination von Entscheidungen in Unternehmen und Organisationen. Es besitzt eine entscheidende Schnittstellenfunktion zwischen funktionalen und divisionalen Unternehmensbereichen, verknüpft wesentliche Erkenntnisse vieler Teildisziplinen der Wirtschaftswissenschaft und entwickelt diese anwendungsorientiert weiter.

Interdisziplinäres Denken sowie Fähigkeiten zur Analyse und Lösung von Steuerungs- und Koordinationsproblemen, die durch innerbetriebliche Zielkonflikte und Informationsasymmetrien entstehen, sind Schlüsselqualifikationen einer erfolgreichen Unternehmenssteuerung. Die Lehre des Instituts für Controlling verfolgt das Ziel, eben diese Schlüsselqualifikationen zu fördern. Die Forschung des Instituts für Controlling verfolgt das Ziel, Steuerungs- und Koordinationsprobleme ökonomisch zu modellieren und zu analysieren. Neben der Analyse von Anreizsystemen für Zwecke der Verhaltenssteuerung, befasst sich die Forschung schwerpunktmäßig mit der ökonomischen Analyse von Corporate Governance-Regeln.

INHALTE

In den Lehrveranstaltungen sollen theoretische und praktische Ansätze zur Lösung von Steuerungs- und Koordinationsproblemen vermittelt und weiterentwickelt werden. Im Mittelpunkt stehen Kernfragen der Steuerung der Informationsbeschaffung und –verwertung: Welche Informationen sollen welchem Entscheider bereitgestellt werden, wer wertet Informationen aus. Wie werden die Informationen in Anreiz- und Steuerungsmechanismen eingebaut und wie hängt diese Frage von den Entscheidungs- und Verfügungsrechten der einzelnen Entscheidungsträgern ab.

Daher stehen in der Lehre zum einen informationsökonomische und institutionenökonomische Analysen und Methoden sowie deren Vermittlung im Vordergrund. Zum anderen stehen anwendungsorientierte Fragestellungen der internen Unternehmensrechnung und des Kostenmanagements im Mittelpunkt. Methodisch greifen die Analysen insbesondere formalanalytische Ansätze der Entscheidungstheorie, der Spieltheorie sowie Ansätze der Mikroökonomik und Industrieökonomik auf und wenden diese auf konkrete Problemstellungen der betrieblichen Praxis an. Grundlegende Kenntnisse der Mathematik und Statistik sind hierfür unverzichtbar, ihre Beherrschung wird vorausgesetzt. Darüber hinaus erforderliche Kenntnisse und Methoden werden in den Veranstaltungen vermittelt, die vom Institut bzw. in Kooperation mit anderen Instituten angeboten werden.